Nach StVO, OWiG & BKatV

    Bußgeld, Blitzer oder Punkte?

    Etwa jeder dritte Bußgeldbescheid in Deutschland ist fehlerhaft – durch falsche Messung, Formfehler oder ungeeichte Geräte. Du hast nur 14 Tage Zeit für den Einspruch. Beschreib deinen Fall und erhalte sofort eine Einschätzung.

    RDG-registriert Erstprüfung kostenlos
    Bußgeld, Blitzer oder Punkte?

    Kommt dir das bekannt vor?

    Du hast einen Bußgeldbescheid wegen Geschwindigkeit, Rotlicht oder Abstand erhalten
    Ein Fahrverbot droht und du brauchst dein Auto beruflich
    Du hast Punkte in Flensburg gesammelt und willst die Auswirkungen prüfen
    Du wurdest geblitzt, aber das Foto ist unscharf oder zeigt nicht dich
    Nach einem Unfall streiten Versicherer um die Schuldfrage
    In 4 Schritten

    So funktioniert es mit Simplyright

    1. 1
      Du lädst den Bußgeldbescheid hoch – wir lesen alle relevanten Daten automatisch aus
    2. 2
      Simplyright prüft Messverfahren, Toleranzen, Formvorschriften und Verjährung
    3. 3
      Du erhältst eine Einschätzung: lohnt sich der Einspruch und wie hoch ist die Erfolgsaussicht?
    4. 4
      Bei Bedarf erstellen wir den Einspruch – fristgerecht und juristisch belastbar

    Typische Fälle in diesem Bereich

    Geschwindigkeitsverstoß

    Messgeräte müssen geeicht und korrekt aufgestellt sein. Ohne Schulungsnachweis des Beamten ist die Messung oft anfechtbar.

    Rotlichtverstoß

    Beim qualifizierten Rotlichtverstoß (>1 Sek) drohen 200 €, 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot.

    Fahrverbot abwenden

    Bei beruflicher Härte oder Augenblicksversagen ist ein Wegfall des Fahrverbots möglich.

    Punkte in Flensburg

    Bei 8 Punkten droht der Führerscheinentzug. Tilgungsfristen und Aufbauseminare können helfen.

    Hintergrund

    Was du wissen solltest

    Im deutschen Verkehrsrecht steckt der Teufel im Detail. Ein Bußgeldbescheid ist nur wirksam, wenn er innerhalb der dreimonatigen Verjährungsfrist (§ 26 StVG) zugestellt wurde, das genaue Verkehrszeichen, die exakte Geschwindigkeit und das verwendete Messgerät benennt. Schon kleine Formfehler – fehlende Toleranzabzüge, falsches Aktenzeichen, ungenaue Tatortbezeichnung – können den Bescheid zu Fall bringen. Bei Geschwindigkeitsmessungen sind Messgeräte alle zwei Jahre eichpflichtig. Geräte wie PoliScan Speed, Leivtec XV3 oder Traffistar S350 müssen außerdem nach den Vorgaben der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) bedient werden – inklusive Schulungsnachweis des messenden Beamten. Ist das nicht dokumentiert, scheitert die Messung oft im gerichtlichen Verfahren. Bei Rotlichtverstößen unterscheidet die StVO zwischen einfachem (bis 1 Sekunde rot) und qualifiziertem Rotlichtverstoß (über 1 Sekunde). Letzterer kostet 200 €, bringt 2 Punkte und in der Regel 1 Monat Fahrverbot. Die Messung muss durch geeichte Ampelmesssysteme oder zwei unabhängige Zeugen erfolgen. Ein drohendes Fahrverbot lässt sich in vielen Fällen abwenden: Bei beruflicher Existenzbedrohung (Außendienst, Berufskraftfahrer ohne Alternative), bei einem sogenannten Augenblicksversagen (kurzfristige Unaufmerksamkeit) oder bei langer Verfahrensdauer kann das Gericht das Fahrverbot in eine erhöhte Geldbuße umwandeln. Wichtig: Die Argumentation muss gut vorbereitet sein und durch Belege gestützt werden (Arbeitgeberbescheinigung, Tourenpläne, Atteste). Beim Punktesystem in Flensburg gilt: 1–3 Punkte unkritisch, ab 4 Punkten erfolgt eine Ermahnung, ab 6 Punkten eine Verwarnung mit Pflicht zum Aufbauseminar, bei 8 Punkten der Entzug der Fahrerlaubnis (§ 4 StVG). Punkte werden nach 2,5, 5 oder 10 Jahren getilgt – je nach Schwere. Wichtig: Punkte werden ab Rechtskraft des Bußgeldbescheids gespeichert. Wer Einspruch einlegt, schiebt damit die Punkteeintragung auf. Simplyright prüft deinen Bescheid mit hinterlegtem Wissen zu Messverfahren, Toleranzen und gerichtlicher Praxis – und sagt dir, ob der Einspruch realistische Chancen hat.

    Rechtsgrundlagen

    Auf diesen Gesetzen basiert die Prüfung

    • § 24 StVG – Ordnungswidrigkeiten
    • § 26 StVG – 3 Monate Verjährung Bußgeld
    • BKatV – Bußgeldkatalog
    • § 25 StVG – Fahrverbot
    • § 4 StVG – Punktesystem Flensburg
    • OLG-Rechtsprechung zu Messverfahren (PoliScan, Leivtec)

    Häufige Fragen zu Bußgeld, Blitzer oder Punkte

    Lohnt sich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?

    Etwa jeder dritte Bescheid weist Fehler auf. Eine kostenlose Erstprüfung lohnt sich fast immer – vor allem bei drohendem Fahrverbot.

    Wie lange habe ich Zeit für den Einspruch?

    14 Tage ab Zustellung des Bescheids. Diese Frist ist absolut – Wiedereinsetzung nur in seltenen Ausnahmefällen.

    Kann ich ein Fahrverbot verhindern?

    Ja, in vielen Fällen – etwa bei beruflicher Härte oder Augenblicksversagen. Das Fahrverbot wird dann in eine erhöhte Geldbuße umgewandelt.

    Was kostet der Einspruch?

    Der Einspruch selbst ist kostenfrei. Erst bei einer Verhandlung vor Gericht entstehen Verfahrenskosten – die der Staat bei Erfolg trägt.

    Bekomme ich meine Punkte zurück, wenn der Einspruch erfolgreich ist?

    Ja. Wird der Bescheid aufgehoben, werden auch die Punkte aus dem Fahreignungsregister gelöscht.

    Was passiert, wenn ich den Bescheid einfach ignoriere?

    Nach Ablauf der Einspruchsfrist wird der Bescheid rechtskräftig – inklusive Bußgeld, Punkte und Fahrverbot. Niemals ignorieren.

    Bereit, deinen Fall zu klären?

    Beschreib deine Situation im Chat. Simplyright analysiert in Sekunden und nennt dir die nächsten Schritte – kostenlos und unverbindlich.

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